Selbsthilfekonzept

Nachfolgende komplementäre Therapieoptionen beim Prostatakarzinom aus der Erfahrung unserer Selbsthilfearbeit: *

1. Die hormonelle Intervention

ggfs. verbunden mit einer lokalen Überwärmung als "Erstabsicherung": diese reicht bei lokal begrenztem Karzinom i.d.R. aus, um in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung den Krebs wirksam zu bekämpfen.

2. Die Cellsymbiosistherapie nach Dr. Heinrich Kremer (s. unter Aktuell)

3. Die Ernährungsoptimierung als Prophylaxe und Therapie.

Mangelnde Sauerstoff- und Nährstoffversorgung unserer Körperzellen führen zu einer massiven Bechleunigung des gesamten körperlichen Altersprozesses, zu Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Stoffwechselerkrankungen, auch zu Prostatakrebs! Bei Übersäuerung der Nahrung ist der gesamte Entgiftungs- und Ausscheidungsvorgang gestört, so dass immer mehr Schlacken im Körper und in den Zellen zurückbleiben. Prof. Wolf (Uni München): "Der Krebs wächst in einem sauren Milieu schneller und die Aktivität der Abwehrzellen lässt nach." Daher sollte die Ernährung hochwertig, so naturbelassen wie möglich und säure-basen-neutral sein. Menschen, die ausreichend Pflanzenfasern essen (Salat, Gemüse, Kartoffeln, Obst, naturbelassenes Vollkorngetreide), können ihr Krebsrisiko um mindstens 50 % senken, die Übersäuerung abbauen die Nährstoffversorgung der Zellen wieder normalisieren, so dass sich die verletzten und abgebauten Zellen wieder regenerieren können.

4. Die Nahrungsergänzung durch Vitalstoffe.

Die heutige Ernährung hat, bedingt durch ausgelaugte Böden, Umweltgifte, Herbizide, Industrie- und Autoabgase usw. einen immer größer werdenden Mangel an Vitaminen, Spurenelementen, Aminosäuren, Enzymen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Diese Mikronährstoffe müssen bioverfügbar sein, d.h. rein pflanzlichen Ursprungs, damit sie vollständig vom Körper aufgenommen werden können. Es gibt heute Mikronährstoffe aus effektiven Mikroorganismen als hochaktive Radikalenfänger, als Krebsschutzfaktor, Zellentgifter und Regulatoren der Zellteilung.

5. Die immunbiologischen Therapien (Mistel, Thymus, Organextrakte, Enzyme u.ä.)

Die Mistel kann krankheitsbedingte Beschwerden mindern, Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie lindern oder verhüten, rückfallfreie Zeiten verlängern. Thymusextrakte können Schwächungen des Immunsystems durch Chemo- oder Strahlentherapie vermindern, Bildung von Metastasen verzögern oder bei frühzeitigem Einsatz verhüten, sowie rückfallfreie Zeiten verlängern. Eiweißspaltende Enzyme können die Eiweißhülle um Tumorzellen auflösen und enttarnen.

6. Die sportlich-körperliche Bewegung

Eine Studie der Universität Köln ergab folgende Ergebnisse. Bei den meisten Probanten wurde das Immunsystem in Kürze wieder so leistungsstark wie bei Gesunden, dramatisch verbesserte sich die psychische Situation. Todesgedanken und Angstgefühle verschwanden, der Stoffwechsel wurde mobilisiert, Stoffwechselschlacken wurden schneller abtransportiert.

7. Die psychische Stabilisierung

Die Wechselwirkung zwischen Seele, Nerven und Immunsystem ist durch zahlreiche Studien in den USA und Europa nachgewiesen. Die Psychoneuroimmunologie hat nachgewiesen, wie Gefühlsregungen in chemische Substanzen umgesetzt werden, welche direkt mit den weißen Blutkörperchen Verbindung aufnehmen und somit die Zelltätigkeit und die Zellteilungsmechanismen beeinflussen.

Fazit: Der Einsatz aller o.a. Therapieoptionen wirkt synergetisch und hilft, auf aggressive invasive Maßnahmen zu verzichten oder diese auf ein Minimum zu reduzieren!

  • Anmerkung: Die oben aufgeführten Therapieoptionen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind Erfahrungswerte unserer mehr als siebzehnjährigen Selbsthilfearbeit und können selbstverständlich einen Arztbesuch nicht ersetzen.